Datenschutzerklärung
Die Layoff Exercise bittet Teilnehmende, Kandidatinnen und Kandidaten in einem fiktiven Stellenabbau-Szenario zu reihen, um die Diskussion über Entscheidungskriterien und Fairness im Unterricht zu unterstützen.
Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist
Urs Müller, Gotenstr. 21, 10829 Berlin, Deutschland —
info@layoff-exercise.org.
Wer wofür verantwortlich ist. Für Konten von Lehrpersonen und Administratoren, für Sicherheit und Missbrauchsabwehr sowie für den aufbewahrten Auswertungsdaten — in manchen Tools anonyme Zählwerte, in anderen pseudonyme Datensätze; welche es sind, steht im Abschnitt zur Aufbewahrung des jeweiligen Tools — sind wir selbst Verantwortlicher. Hat eine Institution uns beauftragt, dieses Tool für ihr eigenes Programm zu betreiben, ist die Institution für die identifizierbaren Daten dieser Kohorte Verantwortlicher, und wir verarbeiten sie in ihrem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Praktisch heißt das: Bei Anliegen zu den identifizierbaren Daten Ihrer Kohorte wenden Sie sich zuerst an Ihre Lehrperson oder Institution; bei allem, was Konten, Sicherheit oder den aggregierten Datensatz betrifft, an uns. Wir unterstützen die Institution in beiden Fällen bei der Beantwortung (Art. 28 Abs. 3 lit. e DSGVO).
Datenschutzbeauftragte:r: Es ist keine Datenschutzbeauftragte und kein Datenschutzbeauftragter benannt. § 38 BDSG kennt drei Anlässe, und wir haben alle drei geprüft: die Personenzahl (in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit automatisierter Verarbeitung beschäftigt — dieser Dienst wird von einer einzelnen Person betrieben), die Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO sowie die geschäftsmäßige Verarbeitung zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder der Markt- oder Meinungsforschung. Die beiden letztgenannten Anlässe gelten unabhängig von der Personenzahl. Unsere Prüfung ist in DPIA-DETERMINATION.md dokumentiert und wird erneut vorgenommen, sobald sich Umfang oder Zweck der Verarbeitung ändern — insbesondere, falls die klassenübergreifende Forschungsnutzung über die Unterstützung der jeweiligen Lehrveranstaltung hinaus zu einem eigenständigen Zweck wird.
Welche Daten wir verarbeiten
Von Teilnehmenden
- E-Mail-Adresse — erforderlich; identifiziert Ihre Abgabe und verhindert Doppelabgaben.
- Session-Code — ordnet Teilnehmende einer Session zu.
- Reihungsentscheidungen — Ihre Antworten in der Übung.
- Freiwillige demografische Angaben — nur die Felder, die Sie ausfüllen.
- Zeitstempel der Abgabe.
Von Lehrpersonen
- E-Mail-Adresse — für die Anmeldung im Backoffice.
- Passwort — ausschließlich als bcrypt-Hash gespeichert.
- Session-Daten — Namen, Codes, Konfiguration, Antworten.
- Protokoll der Backoffice-Aktionen — die E-Mail-Adresse der Lehrperson und die IP-Adresse, von der eine Aktion ausging, als Datenbankeinträge gespeichert. Dies ist eine Sicherheitsaufzeichnung: Damit lässt sich eine Kontokompromittierung nachvollziehen. Die Einträge werden nach 12 Monaten gelöscht.
Rechtsgrundlagen
- Durchführung der Übung und der Auswertung in der Session — Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse an der Unterstützung des Bildungsprogramms, an dem die Teilnehmenden teilnehmen.
- Konten von Lehrpersonen — Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Sicherheit, Rate-Limiting und Missbrauchsabwehr — Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Empfänger und Drittlandübermittlung
Wir setzen keine Dritten für Werbung, Analyse oder Tracking ein und verkaufen oder teilen keine personenbezogenen Daten zu Marketingzwecken. Folgende Dienstleister verarbeiten Daten in unserem Auftrag als Auftragsverarbeiter auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO:
- IONOS SE (Deutschland) — Hosting und E-Mail-Versand.
- Microsoft Ireland Operations Ltd. (OneDrive) — Ablage der wöchentlichen Sicherungskopien außerhalb des Servers. Diese Sicherungen sind vor dem Hochladen verschlüsselt; der private Schlüssel liegt ausschließlich auf einem Rechner des Betreibers, niemals beim Anbieter. Microsoft speichert also ausschließlich verschlüsselte Daten und kann sie nicht lesen.
- healthchecks.io — Überwachung, ob der Sicherungslauf stattgefunden hat. Übertragen werden nur Statusmeldungen („Lauf erfolgreich/fehlgeschlagen“), keine Inhalts- oder Teilnehmendendaten.
Drittlandübermittlung: Die Verarbeitung findet in der EU statt; Server und Datenbanken stehen in Deutschland. Zwei Punkte sind der Vollständigkeit halber zu nennen: Microsoft (OneDrive) sieht für seine Dienste Übermittlungen außerhalb des EWR mit Garantien nach Art. 46 DSGVO (EU-Standardvertragsklauseln) vor — dorthin gelangen ausschließlich die vor dem Verlassen des Servers verschlüsselten Sicherungskopien, deren Schlüssel wir nicht herausgeben; und healthchecks.io betreibt Infrastruktur in der EU und in den USA, erhält jedoch nur Statusmeldungen des Sicherungslaufs, keine Teilnehmenden- oder Inhaltsdaten.
Auswirkung auf die Löschung: Wird ein Datensatz gelöscht, kann er noch in den Sicherungskopien enthalten sein, bis diese turnusmäßig auslaufen: bis zu 14 Tage in den Sicherungen auf dem Server und bis zu 30 Tage in den verschlüsselten Kopien außer Haus. Sicherungen werden ausschließlich zur Wiederherstellung nach einem Ausfall verwendet, nie zur normalen Datenverarbeitung.
Speicherdauer
- Automatische Pseudonymisierung: Sessions werden 30 Tage nach ihrer letzten Antwort automatisch pseudonymisiert (stündliche Prüfung) — unabhängig davon, welche Runden die Session durchlaufen hat. E-Mail-Adressen werden durch stabile, sessionbezogene Kennzeichnungen ersetzt; Reihungen, freiwillige demografische Angaben, Session-Zuordnung und Abgabezeitpunkte bleiben für aggregierte Auswertungen miteinander verknüpft. Diese Datensätze sind nicht anonym.
- Warnungen und Aufschub: Lehrpersonen werden 14 Tage vor diesem Datum gewarnt und können es bis zu dreimal um jeweils 30 Tage aufschieben. Teilnehmende mit E-Mail-Adresse werden 7 Tage vorher gewarnt. Eine spätere Antwort verschiebt den Anker der letzten Antwort und löst neue Warnungen für das neue Datum aus.
- Ungenutzte Sessions: Eine Session, der niemand beitritt, wird 90 Tage nach ihrer Erstellung gelöscht.
- Pseudonymisierung durch Lehrpersonen: Lehrpersonen werden gebeten, eine Session unmittelbar nach ihrem Ende zu pseudonymisieren, und können dies jederzeit tun.
- Backoffice-Protokoll: als Datenbankeinträge gespeichert und nach 12 Monaten gelöscht.
Wer Ihre Daten sieht
- Lehrpersonen sehen die Teilnehmenden ihrer eigenen Sessions (E-Mail-Adressen) und die Antworten der Session für die Auswertung. Zusätzlich können sie aggregierte Auswertungen über alle Sessions hinweg aufrufen — ausschließlich zusammengefasste Werte, kleine Gruppen unterdrückt, niemals Einzelantworten oder Adressen einer anderen Session.
- Der Administrator hat ausschließlich technischen Zugriff für Wartung und Sicherheit.
Datensicherheit
- Der Server steht in Deutschland.
- Jede Übertragung ist mit HTTPS/TLS verschlüsselt.
- Passwörter werden ausschließlich als bcrypt-Hashes gespeichert, nie im Klartext.
- Sitzungscookies sind signiert und HTTP-only.
- Schriften werden vom eigenen Server ausgeliefert — keine Drittanbieter-CDNs, es fließen beim Laden keine Daten an Dritte.
- Für das Rate-Limiting verarbeitete IP-Adressen werden nur im Arbeitsspeicher gehalten und nie in die Datenbank geschrieben.
Server-Logdateien
Unser Webserver zeichnet Standard-Zugriffsprotokolle auf: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die angeforderte Ressource, HTTP-Status, Referrer und Browser-Kennung. Diese Protokolle dienen ausschließlich dem Betrieb und der Absicherung des Dienstes, werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt, nicht zur Identifizierung von Personen oder zur Profilbildung verwendet und nach 14 Tagen rotiert und gelöscht. Für das Rate-Limiting verarbeitete IP-Adressen werden nur im Arbeitsspeicher gehalten und nie in die Datenbank geschrieben.
Protokoll administrativer Vorgänge. Wenn Sie ein Lehrpersonen-Konto nutzen, zeichnen wir sicherheitsrelevante Vorgänge auf — erfolgreiche und fehlgeschlagene Anmeldungen, Passwortänderungen und -zurücksetzungen, das Anlegen, Ändern und Löschen von Konten sowie das Löschen oder Anonymisieren von Kursdaten — jeweils mit Zeitpunkt, Konto-E-Mail-Adresse und IP-Adresse. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), einen unbefugten Zugriff auf ein Konto nachvollziehen zu können. Diese Einträge werden nach 12 Monaten gelöscht. Teilnehmende sind davon nicht betroffen.
Ihre Rechte
Ihnen stehen folgende Rechte zu:
- Auskunft (Art. 15 DSGVO) — welche Daten wir über Sie gespeichert haben.
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO) — Korrektur unrichtiger Daten.
- Löschung (Art. 17 DSGVO) — Löschung Ihrer personenbezogenen Daten.
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO).
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) — Ihre Daten in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format.
- Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) — jederzeit, mit Wirkung für die Zukunft, so einfach wie die Erteilung.
Ihr Widerspruchsrecht. Soweit wir Ihre Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch gegen diese Verarbeitung einzulegen. Legen Sie Widerspruch ein, verarbeiten wir die Daten nicht weiter, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen überwiegen. Für den Widerspruch genügt eine E-Mail an info@layoff-exercise.org.
Antwortzeit. Wir bemühen uns, Anfragen zeitnah zu beantworten. Anfragen zu Ihren personenbezogenen Daten beantworten wir innerhalb der Frist des Art. 12 Abs. 3 DSGVO (spätestens innerhalb eines Monats).
Löschung und Widerruf bei diesem Tool
Vor der Pseudonymisierung schreiben Sie uns oder Ihrer Lehrperson unter Angabe der verwendeten E-Mail-Adresse; die Abgabe kann gefunden und gelöscht werden. Nach der Pseudonymisierung ist die Adresse gelöscht; daher können wir in der Regel nicht mehr feststellen, welche stabile, sessionbezogene Zeile zu Ihnen gehörte. Die gespeicherten Zeilen bleiben pseudonym und sind nicht anonym.
Pflicht zur Bereitstellung
Die Bereitstellung von Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben; eine E-Mail-Adresse ist jedoch technisch erforderlich, um teilzunehmen — ohne sie kann keine Abgabe gespeichert werden. Sie erfüllt drei Zwecke und sonst keinen: Sie verhindert doppelte Abgaben, sie erlaubt Ihnen, auf einem anderen Gerät dort weiterzumachen, wo Sie aufgehört haben, und an sie gehen die Warnung vor der Löschung Ihrer Antworten sowie der Link, mit dem Sie sie selbst löschen. Für nichts anderes verwenden wir sie. Demografische Felder sind freiwillig.
Aufsichtsbehörde
Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig für unseren Sitz ist:
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59–61
10555 Berlin
Deutschland
www.datenschutz-berlin.de
Automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt.